Das kleinste
Kaleidoskop der Welt? Naja. Im "Buch der Rekorde" darf das
nicht stehen - weil dann kommt ein Bastler und bietet ein kleineres
Kaleidoskop.

Der Spaß beim Betrachten gelangt hier
aber an seine untere Grenze. Auf meinem Marktstand ist ein Text, damit keine
Kinder schmollen oder Erwachsene grollen: "Der Betrachter bekommt
bei Bedarf auch ein großes Kaleidoskop gereicht."
Das Prinzip des kleinen Marktschreiers,
eben mit dem "Kleinsten" zu werben, denn das
"Größte" passt nicht in seine Karre, wird hier jedenfalls
nett aufgegriffen. Gleich hier platzier ich auch mein Marktgeschrei,
damit einen Rekord aufzustellen.
Ich habe das Teil irgendwo gekauft, und
sicher zweihundert andere Käufer sind ebenso im Besitz dieses
niedlichen Wunders.
Kaleidoskope sind nichts eigentlich
mittelalterliches! Wie das Messing waren sie eine Erfindung der alten
Griechen noch vor Christi Geburt, die dann vergessen wurde. Erst 1816
entdeckte ein Schotte den Trick mit den Spiegeln wieder.
Im Internet gibt es mittlerweile Software,
die "kaleidoskopiert". Die muss aber ein Mathematiker
erstellt haben, kein Ästhet. Meine Kaleidoskope sind prachtvoller!
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