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Was kann man am Nachthimmel sehen, benennen, und dann lässt man die Himmelskunde bleiben?

1. Den Mond. Schon 1750 gab es eine hochpräzise Karte unseres Nachbar-Trabanten, mit Blick durch das Fernrohr gezeichnet. Im Prinzip besteht der Mond aus markanten Kratern, dunklen Flächen, die als "Meere" zu benennen sich anbietet, und helleren Regionen, auf deren Benennung wir erst mal verzichten.
Ich fische hier eine Karte aus dem Internet, die sich auf zwanzig Benennungen seiner Oberfläche beschränkt.

...soweit so hübsch, und im Fernglas schon faszinierend, unser lieber Mond. Ich mag die drei "Dreiklang-Meere", das zentral gelegene "Sinus Medii" und den klotzigen Tycho-Krater.

Zum Mond zu fliegen lohnt sich rein touristisch nicht. Wer Wüsten besuchen will, soll das auf der Erde tun. Da hat er wenigstens Sauerstoff zum Atmen.

Der Anblick des "Erdaufgangs", also des Pendants zum Mondaufgang, vom Mond aus gesehen, klappt nicht eigentlich, da der Mond die Erde immer mit der gleichen Seite betrachtet. Die Erde steht halt irgendwo am Himmel, mal dunkel, mal hell, aber stets gewaltig groß.

So etwas kann man mit weniger technischem Stress sich von einem Raumschiff auf ferner Erdumlaufbahn anschauen (Jaja, ich weiß, auch aus dem Raumschiff wird letztendlich wohl keiner der Besucher meiner Homepage zu meinen Lebzeiten zur Erde blicken).

Das Erlebnis des eigenen Leichtgewichtes in der Mondgravtiation lässt sich im Prinzip ebenfalls billiger erreichen. Einmal in meinem Leben bin ich mit einem Schnorchel in warmem Wasser getaucht, etwa eine Stunde lang: Das war Schweben!

Leben unter leichterer Gravitation als auf der Erde oder gar Schwerelosigkeit beschert uns nach Tagen bis Wochen auch noch ungesunden Muskelschwund. Schweben wir also gelegentlich auf der Erde, schauen uns die Filme der "Space Night" an, und lassen es gut sein mit dem körperlichen Ausflug in den Weltraum.

 

Die Namen der Krater übernehmen wir mal.

Mich wundert nur "Alexander" (gibt es einen Forscher dieses Namens, neben dem hier unpassenden Feldherrn?) und "Posidonius" (wer kennt denn den?):

Platos Krater - Alexanders Krater - Krater des Archimedes - Krater des Posidonius - Keplers Krater - Krater des Kopernikus - Tychos Krater

Bei den "Meeren" möchte ich in eine manchmal auf Kraternamen bezogene, überwiegend aber bildhaft- schlichtmachende Bezeichnung wechseln:

Mare Frigoris: Platos Meer

Mare Imbrium: Das runde Meer

Mare Vaporum: Verbindendes Meer

Sius Aestum: Meer des Kopernicus

Sinus Medii: Kleinmeer im Mittelpunkt

Mare Serenitatis: Oberes Dreiklang-Meer

Mare Tranquilitatis - Mittleres Dreiklang-Meer

Mare Fecunditatis: Unteres Dreiklang-Meer

Mare Crisium: Meer des rechten Ausbilcks

Mare Nectaris: Meer der Pioniere

Mare Procellarium - Atlantisches Mondmeer

Mare Humorum: Atlantische Bucht

MareNubium: Partner-Meer